Wachstum trotz Krise: Startups fordern Taten

Dieses Video wurde am 23. Mai 2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten verzeichnet die deutsche Startup-Branche einen beachtlichen Gründungsboom. Verena Pauser, Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands, fordert von der Politik nun eine schnellere Umsetzung geplanter Reformen. Die Zukunft der heimischen Innovationen hängt von strategischen Investitionen ab.

Die jüngsten Gründungszahlen sprechen für einen deutlichen Aufwärtstrend in der Bundesrepublik. Dennoch steht die Innovationskraft durch bürokratische Hürden und mangelndes Risikokapital unter Druck. Verena Pauser drängt auf die rasche Umsetzung der WIN-Initiative, um Milliarden von Pensionskassen in Venture Capital zu lenken. Nur so könne Deutschland im globalen Wettbewerb gegen China und die USA bestehen. Zudem müsse das Vorhaben Startup in a day schnell realisiert werden, um den Gründungsprozess drastisch zu vereinfachen.

Wir müssen aufhören, unseren Standort schlechtzureden, und unsere enormen Kapitalreserven gezielt in zukunftsweisende Technologien investieren.

Besonders im Bereich Deeptech und bei zukunftsweisenden Industrieprozessen besitzt Deutschland enormes Potenzial für europäische Souveränität. Doch um langfristig globale Marktführer hervorzubringen, ist auch ein gesellschaftliches Umdenken nötig. Aktuell liegt der Anteil weiblicher Gründerinnen bei unzureichenden 19 Prozent. Pauser plädiert für eine paritätische Gleichberechtigung in Führungsebenen, um die Innovationskraft der gesamten Gesellschaft zu aktivieren und weibliche Vorbilder im Ökosystem sichtbar zu machen.