SpaceX vor Börsengang: Genial oder überbewertet?

Dieses Video wurde am 10. Juni 2026 von ntv Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Der bevorstehende Börsengang von SpaceX sorgt weltweit für enorme Aufmerksamkeit unter Investoren. Während das Raumfahrtunternehmen durch Starlink und KI-Infrastruktur rasant wächst, warnt der bekannte Startup-Investor Frank Thelen vor einer sportlichen Bewertung. Für Kleinanleger birgt der Einstieg laut dem Experten erhebliche finanzielle Risiken.

Das US-Unternehmen SpaceX ist längst keine reine Raketenschmiede mehr, sondern verdient zunehmend Geld mit globaler Satellitenkommunikation. Dennoch sieht Frank Thelen die aktuelle Unternehmensbewertung an der Börse kritisch und verzichtet vorerst auf eine Zeichnung. Er rät Privatanlegern zu äußerster Vorsicht, da ein schneller Kursanstieg keineswegs garantiert ist. Stattdessen sollten Investoren langfristig agieren und ihr Portfolio breit diversifizieren, um das hohe Verlustrisiko zu minimieren, das mit solch gehypten Technologieaktien der Raumfahrtbranche einhergeht.

Die enorme Machtkonzentration bei Elon Musk wird langsam beängstigend, da er globale Infrastruktur kontrolliert.

Neben den finanziellen Risiken birgt das SpaceX-Imperium auch eine geopolitische Dimension. Durch das Starlink-Netzwerk besitzt Firmengründer Elon Musk eine beispiellose Macht über globale Kommunikationsstrukturen, die für Staaten und Militärs unverzichtbar geworden sind. Da es in Europa derzeit an unabhängigen Trägerraketen mangelt, müssen auch europäische Satellitenbauer notgedrungen auf SpaceX ausweichen. Diese monopolartige Stellung wirft dringende Fragen über die Abhängigkeit des Westens von einem einzigen privaten Technologiekonzern auf.