Sachsen-Anhalt: Sven Schulzes Kampf gegen die AfD

Dieses Video wurde am 12. Juni 2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Vor der wegweisenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht Ministerpräsident Sven Schulze unter enormem Druck. Trotz schlechter Umfragewerte der CDU gibt sich der Regierungschef kämpferisch und setzt auf seine persönliche Beliebtheit. Im Fokus steht dabei die klare Abgrenzung zur erstarkten AfD.

Die politische Ausgangslage in Magdeburg ist angespannt, da die AfD in Umfragen derzeit vor der CDU liegt. Schulze führt diese Entwicklung vor allem auf die Unzufriedenheit mit der Bundespolitik zurück, die direkte Auswirkungen auf die Landesebene habe. Er betont jedoch, dass die Bürger in der persönlichen Ministerpräsidentenfrage ihm das Vertrauen aussprechen. Seine Strategie basiert auf Bürgernähe und dem Versprechen, das Land zu einen, anstatt gesellschaftliche Gräben zu vertiefen. Eine Kooperation mit extremen Kräften schließt er dabei kategorisch aus.

Ich stehe für einen Zusammenhalt. Ich vereine und die AfD, die spaltet. In meinem Kabinett wird es keine Minister der AfD oder der Linken geben.

Mit Blick auf die zukünftige Regierungsbildung betont Schulze die strikte Einhaltung der Unvereinbarkeitsbeschlüsse seiner Partei. Weder mit der AfD noch mit der Linkspartei werde es nach dem Wahltag eine politische Zusammenarbeit im Kabinett geben. Stattdessen konzentriert sich der Ministerpräsident auf die Fortführung seiner Reformen in der Schul- und Verwaltungspolitik. Schulze setzt im Wahlkampf ganz auf den Generationswechsel und die eigene Leistungsbilanz der ersten hundert Tage im Amt.