Dieses Video wurde am 22. April 2026 von euronews (deutsch) auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Nach Jahren der qualvollen Haft sind die letzten französischen Geiseln aus dem Iran heimgekehrt. Louis Arnaud schildert die menschenunwürdigen Zustände im berüchtigten Evin-Gefängnis, das er als Hölle des Teufels bezeichnet. Diese Rückkehr markiert das Ende eines grausamen Kapitels der internationalen Geiseldiplomatie.
Die Haftbedingungen in der berüchtigten Abteilung 209 des Evin-Gefängnisses grenzen an systematische Folter. Gefangene verbringen Monate in fensterlosen Zellen bei konstantem Kunstlicht, was jegliches Zeitgefühl zerstört. Louis Arnaud beschreibt das Gefängnis als einen Schlachthof, in dem Menschen wie Tiere behandelt werden. Ziel dieser massiven Dehumanisierung ist es, durch extremen psychischen Druck falsche Geständnisse wegen Spionage zu erzwingen. Trotz der Freilassung bleibt die Sorge um die im Iran verbliebenen Mitgefangenen groß, da jegliche Kommunikation unter strenger Überwachung steht.
Das Evin-Gefängnis ist wie ein Schlachthof, in dem Menschen ohne Tageslicht unter extremem Druck zu falschen Geständnissen gezwungen werden sollen.
Inmitten eines landesweiten Internet-Blackouts im Iran ist der Kontakt zur Außenwelt für die Inhaftierten fast unmöglich geworden. Schon ein einfacher Post in sozialen Netzwerken kann heute direkt zur Hinrichtung führen. Dennoch versucht der freigelassene Louis Arnaud unermüdlich, die Stimmen seiner im Gefängnis verbliebenen Kameraden hörbar zu machen. Er sieht es als seine moralische Pflicht, die Weltgemeinschaft über die anhaltende Regierungskrise und die massiven Menschenrechtsverletzungen aufzuklären, um den Inhaftierten in Teheran eine Chance auf Freiheit zu ermöglichen.




