Einbürgerungs-Rekord: Gewerkschaft schlägt Alarm!

Dieses Video wurde am 24. Mai 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Rekordzahlen bei den Einbürgerungen stoßen auf scharfe Kritik. Der Gewerkschaftsvorsitzende Manuel Ostermann warnt vor erheblichen sicherheitspolitischen Risiken durch die neuen Regelungen. Er sieht darin eine ideologische Politik auf Kosten der inneren Sicherheit.

Ostermann kritisiert insbesondere die verkürzten Fristen der sogenannten Turboeinbürgerung der Bundesregierung. Der deutsche Pass müsse stets am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses stehen, nicht an dessen Anfang. Durch die schnellen Verfahren drohen laut dem Experten erhebliche Sicherheitsdefizite bei der Identitätsüberprüfung. Zudem erschwere die doppelte Staatsbürgerschaft die Arbeit der Sicherheitsbehörden massiv, besonders bei Personen aus autoritär regierten Staaten, da aufenthaltsbeendende Maßnahmen bei deutschen Staatsbürgern rechtlich unmöglich sind.

Die Politik muss den Sicherheitsbehörden endlich die notwendigen materiellen und gesetzlichen Mittel an die Hand geben, statt Ideologie zu betreiben.

Neben den rechtlichen Hürden beklagt die Gewerkschaft den überbordenden bürokratischen Wahnsinn und mangelnde Kommunikationswege zwischen den Behörden. Datenschutzrechtliche Hindernisse erschweren den Informationsaustausch bei der Verfolgung extremistischer Bestrebungen. Um die terroristische Bedrohungslage effektiv zu bekämpfen, fordert die Bundespolizeigewerkschaft eine realitätsnahe Politik, die die Expertise der Praxisakteure einbezieht und die personellen Kapazitäten der Polizei nachhaltig stärkt.