Renovabis: Zukunftschancen für Armeniens Jugend

Dieses Video wurde am 23. Mai 2026 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

In den ärmsten Regionen Armeniens ebnen Bildungsprojekte den Weg aus der Perspektivlosigkeit. Das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis finanziert zusätzlichen Englischunterricht, um Kindern den Zugang zu höherer Bildung zu ermöglichen. Angesichts der humanitären Folgen des Bergkarabach-Konflikts leistet die Organisation zudem wichtige Integrationsarbeit für geflüchtete Jugendliche.

Für viele Kinder in den armenischen Provinzen ist qualifizierter Englischunterricht an staatlichen Schulen keine Selbstverständlichkeit. Dabei gilt das Beherrschen von Fremdsprachen als fundamentale Voraussetzung für weiterführende Bildungseinrichtungen und berufliche Perspektiven. Mit der finanziellen Unterstützung von Renovabis erhalten Schüler am Wochenende zusätzlichen Unterricht in den Provinzhauptstädten. Das Engagement der Beteiligten zeigt eine tiefe Sehnsucht nach gesellschaftlicher Teilhabe und einer selbstbestimmten Zukunft.

Durch gezielte Bildung und die Bewahrung ihrer Kultur erhalten geflüchtete Jugendliche eine reale Zukunftsperspektive abseits der Krise.

Neben schulischer Förderung steht die Bewältigung der Flüchtlingskrise im Fokus der Hilfsmaßnahmen. In der Hauptstadt Eriwan initiiert Renovabis Projekte, die vertriebene Jugendliche aus der umkämpften Region Bergkarabach integrieren sollen. Durch das Aufschreiben und Illustrieren traditioneller Märchen im lokalen Dialekt bewahren die Jugendlichen ihre kulturelle Identität in der Fremde. Diese nachhaltige Bildungsarbeit stärkt die Resilienz der jungen Generation dauerhaft.