Audi-Werk in USA: Scharfe Kritik an Döllner

Dieses Video wurde am 26. Oktober 2026 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Investitionspläne von Audi in den USA sorgen am Hauptsitz in Ingolstadt für massive Empörung und heftige politische Diskussionen.

Während in Deutschland sozialverträglicher Stellenabbau betrieben wird und Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze bangen, plant Audi-Chef Gernot Döllner den Bau eines neuen Werkes in den USA. Die Ankündigung während einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Trump wirft schwere Fragen zur Zukunft der Standorte in Ingolstadt und Neckarsulm auf. Experten verweisen jedoch auf den enormen Zolldruck, der zu diesem Schritt gezwungen hat.

Die US-Investition von Audi erfolgt aus reinem Zolldruck, gefährdet jedoch die Akzeptanz an den deutschen Standorten massiv.

Die politischen Reaktionen auf den umstrittenen Auftritt fallen gespalten aus. Während die Bundesregierung sich bedeckt hält, beklagt der Betriebsrat eine maximale Irritation der Belegschaft. Automobilexpertin Beatrix Keim betont im Interview, dass die Entscheidung vor allem durch die geänderte Zollpolitik und den Schutz der eigenen Margen unumgänglich war, trotz des schlechten Images.