Dieses Video wurde am 27. Oktober 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Berliner Linke ringt im Abgeordnetenhaus um den Umgang mit Vanessa Emde. Wegen israelkritischer Äußerungen drohen nun harte Sanktionen bis hin zum Ausschluss aus der Fraktion.
Der Fraktionsvorstand kam am Vormittag zusammen, um über die Zukunft der umstrittenen Abgeordneten zu beraten. Emde hatte in Neukölln ein Direktmandat erobert, sorgte jedoch mit Aussagen zum Existenzrecht von Staaten für schwere politische Turbulenzen. Für Elif Eralp, die eine mögliche Regierungskoalition anführen will, stellt dieser interne Konflikt eine massive Belastungprobe dar. Kritiker fordern längst ein konsequentes Handeln der Parteispitze, um den innerparteilichen Frieden zu sichern.
Ein Fraktionsausschluss von Emde löst das zugrundeliegende Antisemitismusproblem der Berliner Linken noch lange nicht.
Unterdessen wächst auch in der Berliner SPD der Widerstand gegen den geplanten Kurs der Führung. Mehrere Bezirksverbände fordern lautstark einen Mitgliederentscheid, bevor über einen neuen Koalitionsvertrag verhandelt wird. Besonders die umstrittenen Vergesellschaftungspläne stoßen an der Parteisbasis auf heftige Skepsis. Die politischen Partner stehen somit vor einer Zerreißprobe, bei der sowohl die Regierungsfähigkeit als auch das Vertrauen der Wähler auf dem Spiel stehen.




