Krieg in Russland: Drohnen treffen Putins Herz

Dieses Video wurde am 19. Juni 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die ukrainischen Angriffe auf russischem Territorium zeigen massive Auswirkungen auf die dortige Infrastruktur. Trotz starker Verteidigung leidet die russische Wirtschaft unter erheblichen Treibstoffengpässen. Russland-Experte Gerhard Mangot analysiert die strategische Lage im Hinterland des Aggressors.

Trotz modernster Luftabwehr gelingt es der Ukraine immer häufiger, empfindliche Ziele wie die Gasprom-Raffinerie bei Moskau zu treffen. Laut Mangot reicht bereits ein kleiner Prozentsatz an durchdringenden Drohnen, um langfristige Schäden zu verursachen. Die russische Treibstoffproduktion ist mittlerweile auf den tiefsten Stand seit zwei Jahrzehnten gefallen. Diese wirtschaftliche Schwächung beeinträchtigt die militärische Logistik im Süden erheblich, während die russische Bevölkerung paradoxerweise eine steigende Zustimmung zur Fortsetzung des Krieges zeigt.

Die ukrainische Strategie zielt darauf ab, die russische Armee durch gezielte Logistikschläge im Süden massiv zu schwächen.

Zusätzlich sorgen diplomatische Alleingänge in Brüssel für Spannungen innerhalb der Europäischen Union. Die Bemühungen um verdeckte Kanäle nach Moskau offenbaren einen tiefen Riss zwischen den EU-Institutionen und den führenden Nationalstaaten. Deutschland, Frankreich und Großbritannien beanspruchen traditionell die diplomatische Führungsrolle in diesem Konflikt. Diese internen Machtkämpfe schwächen die gemeinsame europäische Position in einer kritischen Phase des Krieges.