Dieses Video wurde am 19. Juni 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Im Zuge der aktuellen Debatten um den EU-Finanzrahmen fordert der CDU-Abgeordnete Tilmann Kuban einen klaren Sparkurs in Brüssel. Angesichts neuer Herausforderungen in der Verteidigungs- und Wirtschaftspolitik warnt er vor ineffizienten Alleingängen. Stattdessen müsse das gesamte europäische Bündnis gestärkt werden.
Die Debatte um den EU-Finanzrahmen für die Jahre 2028 bis 2034 verschärft sich zusehends. Kuban betont, dass die bisherige Dreiteilung des Haushalts in Agrarförderung, Regionalförderung und sonstige Ausgaben angesichts neuer Prioritäten wie der Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung nicht mehr zeitgemäß sei. Der Abgeordnete plädiert dafür, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und im Zweifel Subventionen abzubauen. Nur so ließen sich die anstehenden geopolitischen Aufgaben ohne übermäßige finanzielle Mehrbelastungen der Mitgliedstaaten bewältigen.
Ein Aufblähen des Apparats um Tausende neue Beamte in Brüssel werden wir ganz sicher nicht mittragen.
Zudem kritisiert Kuban die mangelnde Reformbereitschaft innerhalb der EU-Institutionen und fordert eine strikte Haushaltsdisziplin. Neue bürokratische Hürden stünden im Widerspruch zu den Zielen einer agilen Wirtschaft. Es sei unerlässlich, dass auch die Institutionen in Brüssel bei sich selbst den Rotstift ansetzen, bevor zusätzliche finanzielle Lasten auf die Bürger übertragen werden. Ein starkes Europa zeichne sich durch effiziente Verwaltung und gezielte Investitionen in die Zukunft aus.




