Dieses Video wurde am 11. Juni 2026 von DW Deutsch auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Vor genau einem Jahr erschütterte der Absturz von Indiaflug 171 die Nation und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Bis heute kämpfen die Hinterbliebenen mit schwerer Trauer und den bürokratischen Hürden der Entschädigungsverfahren. Viele Fragen der Betroffenen zur Verantwortung bleiben von offizieller Seite weiterhin unbeantwortet.
Der Witwer Sorab Patel verlor bei der verheerenden Katastrophe seine Ehefrau und verlegte seinen Lebensschwerpunkt nach dem Verlust zurück nach Indien. Wie viele andere Angehörige leidet er unter der unzureichenden Aufklärung der Unfallursache durch die zuständigen Behörden. An der Absturzstelle auf dem Gelände einer medizinischen Hochschule sind die Spuren des Unglücks noch immer allgegenwärtig. Die psychischen und physischen Folgen belasten die Überlebenden und Augenzeugen bis heute schwer, während die juristische Aufarbeitung der Flugkatastrophe nur schleppend vorankommt.
Ein Jahr nach der Tragödie kämpfen die Opfer noch immer mit den traumatischen Folgen und bürokratischen Hürden der Entschädigung.
Besonders schwer trifft es Augenzeugen wie Ajay Pama, der durch Trümmerteile schwer verletzt wurde und seine Arbeit verlor. Die von Air India angebotene finanzielle Entschädigung deckt kaum die medizinischen Folgekosten ab, zudem schloss die Vereinbarung zukünftige rechtliche Schritte komplett aus. Um den Betroffenen Gehör zu verschaffen, organisiert der Aktivist Kodrib Asrani eine Versammlung zum Jahrestag. Gemeinsam fordern die Familien Gerechtigkeit und eine transparente Klärung der Verantwortlichkeiten von der Politik.




