Dieses Video wurde am 8. Juni 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die europäischen Verbündeten wollen gemeinsam mit Kiew neue diplomatische Wege ausloten, um den Konflikt einzudämmen. Während die E3-Staaten konkrete Gespräche anstreben, zeigt sich an der Front die brutale Realität des Abnutzungskrieges. Dort ist der Alltag der Soldaten von ständiger Bedrohung durch Drohnen geprägt.
Bei einem informellen Treffen in London verständigten sich Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf eine neue Verhandlungsstrategie. Ziel ist es, direkte Gespräche mit Moskau auf Basis der aktuellen Frontlinie anzustoßen. Trotz der fortlaufenden militärischen Unterstützung durch die E3-Staaten stoßen diese Initiativen im Kreml bislang auf strikte Ablehnung. Gleichzeitig fordert Kiew weiterhin das Recht auf eine freie Bündniswahl nach einem Friedensschluss.
Während die E3-Allianz neue Verhandlungskorridore sucht, verharren die Fronten militärisch und politisch in einer gefährlichen Pattsituation.
Unterdessen berichtet WELT-Reporter Max Hermes direkt aus dem Donbass über die dramatische Lage der Truppen im schwierigen Stellungsfeld. Die Soldaten können sich tagsüber kaum aus ihren Unterständen bewegen, da am Himmel ein permanenter Krieg der Aufklärungsdrohnen tobt. Erst im Schutz der Dunkelheit ist ein Truppenaustausch möglich. Da die USA unter Donald Trump zunehmend kriegsmüde wirken, versuchen nun die Europäer, mit dieser diplomatischen Offensive das geopolitische Vakuum auszufüllen.




