Dieses Video wurde am 13. Mai 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Präsenz russischer Kriegsschiffe in der Ostsee markiert eine neue Phase der militärischen Einschüchterung. Experte Moritz Brake warnt davor, dass herkömmliche Friedensregeln im Umgang mit dem Rivalen Russland nicht mehr ausreichen. Diese maritime Provokation fordert nun eine entschlossene Reaktion der NATO-Partner.
Das Erscheinen der Severomorsk in europäischen Gewässern ist kein bloßer Zufall, sondern ein gezieltes Signal der Stärke gegenüber der EU und NATO. Es existiert keine verlässliche Vertrauensgrundlage mehr, weshalb Russland heute als unberechenbarer Rivale eingestuft werden muss, der offen gegen westliche Interessen agiert. Die klassische U-Boot-Jäger-Klasse dient hierbei primär der psychologischen Kriegsführung. Wir müssen dringend anerkennen, dass die Zeit der eingespielten Abläufe vorbei ist und neue, robuste Sicherheitskonzepte auf See unverzichtbar werden.
Wir müssen uns von Friedensverfahren verabschieden, da Russland militärische Mittel skrupellos zur Erreichung politischer Ziele einsetzt und Grenzen überschreitet.
Die Unterstützung durch die NATO ist essenziell, um der Bundespolizei bei der Kontrolle der sogenannten Schattenflotte den Rücken zu stärken. Da rein zivile Kapazitäten oft nicht ausreichen, um russische Drohkulissen wirksam zu durchbrechen, sind militärische Aufklärungs- und Überwachungsmöglichkeiten inzwischen unverzichtbar. Es ist entscheidend, dass rechtliche Spielräume für umfassende Aufzeichnungsbefugnisse voll ausgeschöpft werden, um die nationale maritime Sicherheit zu gewährleisten. Nur so kann verhindert werden, dass unsere Behörden in diesem eskalierenden hybriden Konflikt dauerhaft angreifbar bleiben.




