Dieses Video wurde am 19. April 2026 von ZDFheute Nachrichten auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Auf den Fidschi-Inseln vernichtet der Klimawandel ganze Lebensgrundlagen und lässt Küstenlinien im Meer versinken. Deutschland setzt hier auf gezielte diplomatische Unterstützung und kleine Hilfsprojekte vor Ort. Damit werden nicht nur Partnerschaften gestärkt, sondern auch wichtige globale Allianzen für die Zukunft geschmiedet.
Die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels sind auf den Grundstücken alteingesessener Familien wie den McGons dramatisch sichtbar. Wo früher ein breiter Strand war, spülen die Wellen heute Gräber und fruchtbares Land weg. Experten sehen im menschgemachten Klimawandel die Hauptursache für den Verlust von rund 60 Metern Landmasse in wenigen Jahrzehnten. Um die Widerstandsfähigkeit der Inselstaaten zu erhöhen, finanziert die Bundesrepublik gezielte Mikroprojekte, die den Menschen vor Ort unmittelbar bei der Anpassung an die veränderten Umweltbedingungen helfen.
Gezielte Klimadiplomatie stärkt globale Allianzen und sichert Deutschland die Unterstützung der pazifischen Staaten in Organisationen wie der UNO.
Neben humanitären Aspekten verfolgt die Bundesregierung handfeste außenpolitische Ziele durch diese Kooperationen. Die pazifischen Inselstaaten bilden einen wichtigen Block in der Generalversammlung der Vereinten Nationen, wenn es um Resolutionen geht. So unterstützten diese Länder geschlossen die Verurteilung des russischen Angriffskriegs. Deutschland erhofft sich durch dieses Engagement langfristige Loyalität bei internationalen Kandidaturen und politischen Entscheidungsprozessen. Diese strategische Partnerschaft zeigt, wie eng ökologische Krisen mit der globalen Sicherheitspolitik verknüpft sind.




