Dieses Video wurde am 22. März 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz bringt eine klare Verschiebung der Kräfteverhältnisse. Die CDU feiert einen überraschenden Sieg, während die SPD deutliche Verluste hinnehmen muss. Eine schwarz-rote Koalition rückt in den Fokus.
Die ersten Hochrechnungen zeigen ein deutliches Bild: Die SPD verliert massiv an Zustimmung und erreicht nur noch 26,5 %. Die CDU hingegen kann ihren Stimmenanteil ausbauen und liegt bei 30,5 %. Besonders auffällig ist der Aufstieg der AfD, die mit 20 % den dritten Platz belegt und ihren Stimmanteil fast verdoppelt hat. Die FDP spielt mit nur noch 2 % kaum noch eine Rolle, während die Grünen bei 8,3 % liegen. Die Linkspartei verpasst mit 4,5 % den Einzug in den Landtag.
Die Verluste der SPD sind dramatisch: Ein Minus von 9,2 Prozentpunkten bedeutet den Verlust von fast einem Drittel ihrer Stimmen. Die CDU kann hingegen 2,8 Prozentpunkte hinzugewinnen. Die AfD legt um 11,7 Prozentpunkte zu, während die FDP 3,5 Prozentpunkte verliert. Diese Veränderungen haben erhebliche Auswirkungen auf die möglichen Koalitionsbildungen. Eine Fortsetzung der Ampelkoalition ist ausgeschlossen. Die einzige realistische Option scheint eine große Koalition aus CDU und SPD zu sein.
Die Wahl in Rheinland-Pfalz markiert einen Wendepunkt. Die deutlichen Verluste der SPD und der Aufstieg der AfD verändern die politische Landschaft nachhaltig. Eine schwarz-rote Koalition scheint unausweichlich.
Mit 101 Sitzen im Mainzer Landtag benötigt eine Koalition mindestens 51 Sitze. CDU und SPD zusammen verfügen über 66 Sitze, was eine deutliche Mehrheit darstellt. Eine Koalition mit der AfD ist für die CDU ausgeschlossen. Somit bleibt als einzige realistische Option eine große Koalition. Die Frage ist nun, wie geschlossen die CDU agiert und wie die Verhandlungen mit der SPD verlaufen werden.




