Dieses Video wurde am 22. März 2026 von phoenix auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Gordon Schnieder (CDU) sieht nach der Wahl in Rheinland-Pfalz eine große Chance für eine neue Regierung. Er betont die Notwendigkeit, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen und drängende Probleme anzugehen.
Schnieder betont, dass der Wahlkampf fair verlaufen sei und er die Bewerber der demokratischen Mitte als solche respektiert habe. Für ihn standen von Anfang an die Extremisten von rechts und die Radikalen von links als Gegner fest. Er kündigt an, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der SPD fortsetzen zu wollen, um in den kommenden Tagen eine Regierungsbildung anzugehen. Der Wahlsieg sei ein großartiger Tag für die Christdemokratie in Rheinland-Pfalz.
„Wir müssen zeigen, dass wir Vertrauen zurückerlangen können und es verdienen, indem wir die Probleme der Menschen lösen – besonders in abgehängten Regionen.“
Als Wahlsieger sieht Schnieder den Auftrag, die von den Wählern honorierten Ziele umzusetzen. Dazu gehören die Bildungspolitik, das Gesundheitssystem und die Stärkung des ländlichen Raums. Auch in der Wirtschaftspolitik, der inneren Sicherheit und der Gestaltungskraft der Kommunen sieht er Handlungsbedarf. Er bekräftigt, dass es mit der AfD keine Zusammenarbeit geben wird: „Ich würde meine Seele verkaufen, wenn ich auch nur mit denen reden würde“.
Mit Blick auf eine mögliche Koalition mit der SPD sieht Schnieder eine große Chance, da es bundesweit keine Ampel-Koalition mehr gibt. Er ist überzeugt, dass CDU und SPD in einigen Themen gar nicht so weit auseinanderliegen. Die Herausforderung bestehe nun darin, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, um die Probleme der Menschen zu lösen und das Land voranzubringen. Es gehe jetzt darum, eine Regierung zu bilden, die das Vertrauen der Menschen zurückgewinnt.
Angesprochen auf das starke Ergebnis der AfD, betont Schnieder die Notwendigkeit, die Probleme der Menschen im Land zu lösen. Moralische Zeigefinger der Vergangenheit reichten nicht mehr aus. Es gelte, die Ursachen für die Unzufriedenheit zu erkennen und konkrete Lösungen anzubieten, um das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen und die Demokratie zu stärken. Er will sich jetzt auf die Sacharbeit konzentrieren.




