Dieses Video wurde am 13. Juni 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die ukrainische Verteidigung steht angesichts anhaltender russischer Angriffe vor einem kritischen Munitionsengpass. Besonders der Mangel an Patriot-Abwehrraketen führt zu einer dramatisch steigenden Zahl ziviler Opfer in den frontnahen Gebieten. Gleichzeitig intensiviert Kiew seine strategischen Drohnenangriffe auf russische Logistikzentren, um den Druck auf den Aggressor zu erhöhen.
In den umkämpften Regionen wie Kramatorsk und Slowjansk gehört der nächtliche Luftalarm mittlerweile zum Alltag der verbliebenen Bevölkerung. Ohne ausreichenden Nachschub an hochwirksamen Patriot-Abwehrraketen ist es der ukrainischen Luftabwehr kaum möglich, russische Gleitbomben und ballistische Raketen flächendeckend abzufangen. Experten warnen vor einer humanitären Katastrophe, da Kiew gezwungen ist, seine verbleibenden Ressourcen streng zu rationieren. Dies führt zu einer spürbaren Verwundbarkeit der städtischen Infrastruktur weit hinter den eigentlichen Frontlinien.
Der akute Mangel an Patriot-Systemen bedroht die ukrainische Infrastruktur und kostet täglich Menschenleben an der Front.
Als Reaktion auf die Luftangriffe setzt die ukrainische Armee verstärkt auf Mittel- und Langstreckendrohnen, um russische Versorgungswege zu stören. Jüngste Angriffe auf Hafenanlagen am Asowschen Meer sowie Treibstoffdepots auf der besetzten Krim zeigen eine neue Phase der strategischen Kriegsführung. Ziel ist es, die russische Logistik empfindlich zu treffen und den Nachschub an der Donbas-Front zu unterbinden, wo sich die Bodentruppen in einem zähen Abnutzungskampf gegenüberstehen.




