Kubicki fordert harte Strafen nach Krawallen

Dieses Video wurde am 2. November 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Nach den jüngsten Ausschreitungen in deutschen Städten fordert FDP-Chef Wolfgang Kubicki ein entschiedenes Vorgehen gegen Randalierer. In aktuellen Koalitionsverhandlungen und Debatten über Gewalt muss das Problem klar benannt werden.

Die Diskussion über die Identität der Täter spaltet derzeit die Regierungskrise und die öffentliche Wahrnehmung. Während einige Politiker zögern, Ross und Reiter zu nennen, betont Kubicki, dass die Herkunft bestimmter gewaltbereiter Männer offen angesprochen werden muss. Nur durch eine realistische Bestandsaufnahme der Probleme kann der Rechtsstaat seine Handlungsfähigkeit beweisen und künftige Ausschreitungen wirksam verhindern.

Nach Krawallen muss der Rechtsstaat sofort handeln und bestehende Strafrahmen konsequent ausschöpfen, um Wiederholungen zu verhindern.

Ein pauschaler Verdacht gegen alle Migranten verbietet sich laut Kubicki zwar, doch die Frustration abgehängter Jugendlicher entlädt sich regelmäßig in kriminellen Handlungen. Das Gesetzgebungsverfahren bietet Instrumente wie Schnellverfahren, die dringend angewendet werden sollten. Die Justiz ist nun in der Pflicht, durch schnelle Urteile ein unmissverständliches Signal an potenzielle Täter zu senden.