Kriminalität sinkt: Doch Gewalt & Sex-Delikte steigen

Dieses Video wurde am 21. April 2026 von euronews (deutsch) auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik für 2025 zeichnet ein widersprüchliches Bild der Sicherheitslage in Deutschland. Während die Gesamtzahl der Straftaten spürbar sinkt, verzeichnet die Polizei besorgniserregende Zuwächse bei Gewalt- und Sexualdelikten.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 5,5 Millionen Delikte registriert, was einem signifikanten Rückgang von 5,6 Prozent entspricht. Experten führen diese Entwicklung maßgeblich auf die Teillegalisierung von Cannabis zurück, die das Dunkelfeld bei Drogendelikten massiv verkleinerte. Dennoch bleibt die Lage angespannt, da täglich etwa 80 Vorfälle mit Bezug zu Messerattacken gemeldet werden. Diese Diskrepanz zwischen sinkenden Gesamtzahlen und steigender Brutalität fordert die Sicherheitsbehörden im gesamten Bundesgebiet heraus.

Trotz sinkender Gesamtzahlen offenbart die Statistik 2025 alarmierende Spitzen bei Sexualdelikten und zeigt eine deutliche Überrepräsentation nichtdeutscher Tatverdächtiger.

Besonders auffällig ist der Anstieg der Sexualdelikte um 8,5 Prozent auf insgesamt 14.500 Fälle. Auch wenn die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen leicht gesunken ist, bleibt deren Anteil insbesondere bei Gewalttaten überproportional hoch. Offizielle Stellen betonen jedoch, dass diese Zahlen lediglich polizeiliche Ermittlungsergebnisse darstellen. Sie erlauben noch keine abschließenden Rückschlüsse auf tatsächliche Verurteilungen durch die Justiz oder die reale Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung.