KI erweckt Pompeji-Opfer nach 2000 Jahren zum Leben

Dieses Video wurde am 3. Mai 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Moderne Technik schlägt die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Während Forscher in Pompeji mithilfe künstlicher Intelligenz antike Gesichter rekonstruieren, revolutionieren humanoide Roboter die Logistik in Japan.

Archäologen ist ein bemerkenswerter Durchbruch gelungen, indem sie einem Opfer des Vesuv-Ausbruchs eine Identität gaben. Durch fotorealistische Rekonstruktion konnte das Team der Universität Padua ein Gesicht berechnen, das seit fast zwei Jahrtausenden im Boden verborgen lag. Dieser Einsatz von KI zeigt, wie wichtig digitale Werkzeuge für den Schutz des Kulturerbes geworden sind. Künftig sollen solche Methoden nicht nur Datenmengen bewältigen, sondern Geschichte für ein breites Publikum greifbar machen und die archäologische Forschung nachhaltig transformieren.

Künstliche Intelligenz wird als wissenschaftliches Werkzeug unverzichtbar, um unser kulturelles Erbe zu schützen und Geschichte für kommende Generationen erlebbar zu machen.

Abseits der Archäologie beweist die Technik ihren Nutzen im Alltag. Am Flughafen Tokio-Haneda unterstützen autonome Systeme das Bodenpersonal, um den akuten Personalmangel in Japan abzufedern. Währenddessen boten in Wien über 3.000 Drohnen eine beeindruckende Lichtshow am Nachthimmel, um auf den kommenden Eurovision Song Contest aufmerksam zu machen. Diese Projekte verdeutlichen die enorme Bandbreite, in der KI-Technologien heute bereits unsere Gesellschaft, Arbeitswelt und Unterhaltungsindustrie tiefgreifend beeinflussen und aktiv mitgestalten.