Dieses Video wurde am 10. Mai 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Ankunft des Kreuzfahrtschiffs Hondius vor Teneriffa löst nach einem Hantavirus-Ausbruch massive Proteste aus. Während die Behörden die Evakuierung vorbereiten, wächst die Angst der Anwohner vor einer möglichen Infektion.
Das Schiff wird vor der Stadt Granadilla ankern, ohne jedoch direkt in den Hafen einzulaufen. Die Passagiere, darunter sechs Deutsche, werden in versiegelten Fahrzeugen unmittelbar zum Flughafen überführt, um jeglichen Kontakt zur lokalen Bevölkerung zu vermeiden. Trotz der strengen Sicherheitsvorkehrungen der spanischen Regierung protestieren Hafenarbeiter vehement gegen die Ankunft. Experten der Weltgesundheitsorganisation stufen das Risiko einer Ausbreitung als sehr gering ein, da die Übertragungsmechanismen des Virus keine asymptomatische Ansteckung zulassen, was einen wesentlichen Unterschied zur Coronapandemie darstellt.
Die Gefahr für die Bevölkerung ist dank der strengen Vorkehrungen minimal, da das Virus im Gegensatz zu Corona keine asymptomatische Übertragung kennt.
Nach der erfolgreichen Evakuierung müssen sich die Rückkehrer in eine sechswöchige Quarantäne begeben, um jedes Restrisiko auszuschließen. Ein Teil der Besatzung verbleibt unterdessen an Bord, um die Hondius in ihren niederländischen Heimathafen zu überführen. Dort ist eine umfassende Desinfektion des Schiffes geplant, bevor es wieder in Betrieb genommen werden kann. Die internationalen Bemühungen zur Rückholung der Staatsbürger zeigen die Dringlichkeit der Lage, während die WHO zur Besonnenheit mahnt und die Situation stabilisiert sieht.




