Dieses Video wurde am 16. April 2026 von euronews (deutsch) auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
EU-Ratspräsident Antonio Costa betont die Notwendigkeit einer regelbasierten Weltordnung, um Chaos von der Ukraine bis zum Golf zu verhindern. Während seiner Reise warb er für eine stärkere Partnerschaft und sichere Seewege.
In Doha warnte Costa eindringlich vor den Folgen blockierter Schifffahrtswege im Persischen Golf. Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, das aktuelle diplomatische Momentum für eine dauerhafte Deeskalation zu nutzen. Die EU strebt dabei eine engere Kooperation mit den Golfstaaten an, um den Welthandel abzusichern. Neben wirtschaftlichen Fragen stehen auch Sicherheitsinteressen im Fokus, insbesondere hinsichtlich des iranischen Raketenprogramms und dessen Einfluss auf regionale Stellvertreterkriege, die die regionale Stabilität massiv gefährden.
Wir brauchen eine tiefere Zusammenarbeit, um die Freiheit der Schifffahrt zu sichern und das Risiko einer globalen Instabilität gemeinsam zu minimieren.
Die EU unterstützt zudem Bestrebungen, den militärischen Einfluss der Hisbollah im Libanon einzudämmen. Costa kündigte für Ende des Jahres einen weiteren EU-GCC-Gipfel an, um die strategischen Beziehungen zu vertiefen. Ein freier Warenverkehr in der Straße von Hormus bleibe eine absolute Priorität, wofür auch europäische Marinemissionen entscheidende Beiträge leisten. Langfristig hänge der Erfolg dieser Bemühungen von der Bereitschaft aller Akteure ab, internationale Regeln strikt einzuhalten und diplomatische Kanäle dauerhaft für einen nachhaltigen Frieden offen zu halten.




