Dieses Video wurde am 3. November 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Nach erneuten Krawallen Jugendlicher im Berliner Märkischen Viertel fordert der Handelsverband Berlin-Brandenburg ein konsequentes Vordringen gegen Kriminelle. Die aktuellen Ausschreitungen schädigen nicht nur den Handel, sondern auch das Image der Hauptstadt massiv.
Im Berliner Bezirk Reinickendorf kam es am vergangenen Wochenende zu heftigen Ausschreitungen, bei denen sich bis zu 120 junge Leute versammelten. Die gewaltbereiten Krawallmacher zündeten Pyrotechnik, schoben brennende Mülltonnen auf die Straßen und warfen Steine sowie Molotowcocktails. Nach Angaben der Polizei gab es zehn Festnahmen. Der Handelsverband betonte, dass diese kriminellen Handlungen nichts mit legitimen Jugendprotesten zu tun haben, weshalb ein sofortiges Eingreifen der Justiz unerlässlich ist.
Mit Kriminellen muss man umgehen wie mit Kriminellen, anstatt beschönigende Worte für Gewalttaten zu finden.
Angesichts angekündigter Jugendproteste für den kommenden 20. November wächst die Sorge vor weiteren Eskalationen in den Innenstädten. Der Handelsverband rät seinen Mitgliedern, sich nicht einzumauern, sondern in enger Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei zu agieren. Gleichzeitig wird gefordert, dass die öffentliche Hand betroffene Unternehmen beim Wiederaufbau finanziell unterstützt, falls Versicherungen bei Vandalismusschäden nicht einspringen sollten.




