Trumps Justiz-Feldzug: Newsom rechnet knallhart ab

Dieses Video wurde am 16. Juni 2026 von DER SPIEGEL auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Trumps Justiz gerät erneut in die Kritik, nachdem Ermittlungen gegen die Ehefrau von Gavin Newsom bekannt wurden. Der kalifornische Gouverneur reagiert mit einer scharfen Abrechnung gegen den US-Präsidenten. Diese Entwicklungen schüren die Sorge vor einer politischen Instrumentalisierung der Ermittlungsbehörden.

Hintergrund der Auseinandersetzung sind Berichte über steuerrechtliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Newsoms Ehefrau. Der Gouverneur sieht darin ein Muster der Vergeltung unter Trump, das sich bereits in der Vergangenheit gegen zahlreiche politische Gegner richtete. Kritiker sprechen von einer gezielten Schwächung demokratischer Institutionen durch das US-Justizministerium. Newsom, der als aussichtsreicher Kandidat für künftige Präsidentschaftswahlen gilt, lässt sich jedoch nicht einschüchtern. Die Unabhängigkeit der Justiz steht im Zentrum einer heftigen Debatte über den Zustand der amerikanischen Demokratie.

„Er kommt nicht wegen meiner Tweets, sondern weil er den Rechtsstaat hasst.“ – Die Attacken zeigen die tiefe Krise der US-Demokratie.

Eine detaillierte Untersuchung zeigt das Ausmaß der Konfrontation: Mindestens 470 Personen und Organisationen gerieten laut Berichten bereits ins Visier von Ermittlungen, die politisch motiviert wirken. Diese systematische Verfolgung von Kritikern untergräbt das Vertrauen in staatliche Institutionen. Während das Justizministerium die Rechtmäßigkeit betont, sprechen Oppositionelle von einer gefährlichen Instrumentalisierung des Rechtsstaats. Der Fall Newsom könnte somit zum Präzedenzfall für die Grenzen der exekutiven Macht in den USA werden.