Phosphor-Angriff zerstört Kostjantyniwka komplett

Dieses Video wurde am 11. Juni 2026 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die ostukrainische Stadt Kostjantyniwka erlebt durch den massiven Einsatz von Phosphormunition eine humanitäre Katastrophe. Brennende Fragmente regnen auf Wohngebiete nieder und verwandeln ganze Viertel in eine Geisterstadt. Trotz der akuten Lebensgefahr und zerstörten Infrastruktur verbleiben einige Einwohner in der umkämpften Region.

Vor dem russischen Großangriff lebten rund 70.000 Menschen in der Stadt, doch heute gleicht die Region Donetsk einem Trümmerfeld. Russische Truppen rücken mittlerweile von drei Seiten auf die strategisch wichtige Siedlung vor, während die humanitäre Lage katastrophal bleibt. Ohne Strom und Wasser versuchen die verbliebenen Zivilisten, im Bombenhagel zu überleben. Experten warnen, dass der systematische Einsatz von Brandwaffen in bewohnten Gebieten eklatante Verstöße gegen das internationale Völkerrecht darstellen könnte.

Der verheerende Einsatz verbotener Kampfstoffe macht eine koordinierte Evakuierung der verbliebenen Zivilbevölkerung nahezu unmöglich.

Lokale Behörden und militärische Beobachter melden, dass wichtige Versorgungswege abgeschnitten sind. Die logistische Isolation erschwert nicht nur die Verteidigung der Frontlinie, sondern verhindert auch jegliche humanitäre Hilfe für die Notleidenden. Kostjantyniwka steht exemplarisch für die rücksichtslose Taktik der verbrannten Erde, die ganze Städte systematisch auslöscht. Dennoch weigern sich manche Bewohner beharrlich, ihre schwer beschädigte Heimat zu verlassen.