Ukraine: Trumps Friedensplan in der Krise?

Dieses Video wurde am 12. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Donald Trumps Friedensbemühungen für die Ukraine scheinen zu stocken. Ein geplantes Treffen am Wochenende ist ungewiss, während sich die Fronten verhärten. Russland meldet Geländegewinne, was Trumps Frustration weiter verstärkt. Die Bedingungen für Friedensverhandlungen bleiben schwierig.

US-Präsident Trump bestätigte ein mögliches Ukraine-Treffen am Samstag, nannte aber weder Ort noch Teilnehmer. Die USA wären bereit, Sicherheitsgarantien zu übernehmen, falls es zu einem Waffenstillstand mit Russland kommt. Europa soll ebenfalls an Verhandlungen beteiligt sein. Währenddessen veröffentlichte Russland Bilder, die angeblich die Einnahme der Stadt Sversk zeigen. Die ukrainische Armee dementiert dies, doch die Bilder dürften Trumps Friedensbemühungen weiter belasten.

Trump will Taten sehen: Nur bei einer echten Chance auf Frieden wollen die USA an den Ukrainegesprächen teilnehmen. Zeitverschwendung wird nicht toleriert.

Die Ukraine besteht auf einer Sollstärke ihrer Armee von 800.000 Soldaten, während im ursprünglichen US-Plan von maximal 600.000 die Rede war. Präsident Zelenski fordert weiterhin einen Waffenstillstand als Vorbedingung für Wahlen. Russland hingegen verlangt den vollständigen Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbas. Gebietsabtretungen könnten nur durch ein Referendum des ukrainischen Volkes beschlossen werden.

Laut einer aktuellen Umfrage sind 90% der Ukrainer gegen territoriale Zugeständnisse an Russland. Zelenski betonte, dass die Frage eines Waffenstillstandes während Wahlprozesses mit internationalen Partnern besprochen werden muss. Es scheint, dass der Weg zu einem Friedensplan noch weit ist und viele Hindernisse zu überwinden sind. Die Haltung der Bevölkerung spielt hierbei eine entscheidende Rolle.