Dieses Video wurde am 20. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Sicherheitsexperte Nico Lange äußert sich skeptisch zu den Verhandlungen im Ukraine-Krieg. Er sieht geringe Erfolgsaussichten in den Gesprächen in Florida. Die starre Haltung Putins und die Wahl der Verhandlungspartner bereiten ihm Sorge.
Nico Lange betont, dass Putin bisher jedes Entgegenkommen ablehnt. Er vermutet, dass erst amerikanischer Druck Russland zu Zugeständnissen bewegen könnte. Die aktuelle Gesprächskonstellation hält er für ungünstig. Statt Dmitriev und Witkoff sollten Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow und Marco Rubio miteinander sprechen, da diese sich besser mit den Details der Ukraine auskennen. Lange befürchtet, dass die jetzigen Verhandlungen keine Fortschritte bringen werden. Positiv sei jedoch die Beteiligung europäischer Sicherheitsberater.
Ohne Druck der USA wird sich Russland nicht bewegen. Die jetzige Gesprächskonstellation verspricht leider keine Fortschritte für die Ukraine-Krise.
Lange analysiert die Verhandlungspartner. Witkoff sei vor allem ein Dealmaker, während Rubio eher auf der europäischen Seite stehe. Dmitriev hingegen verfolge das Ziel, den Amerikanern Geschäfte anzubieten und die Ukraine sowie die Europäer aus dem Weg zu räumen. Er versuche, sich bei der amerikanischen Rechten anzubiedern, um den Eindruck einer gemeinsamen Mission zwischen Russland und der MAGA-Bewegung zu erwecken. Dmitriev ist jedoch nicht stark mandatiert und kann kaum russische Positionen ändern.
Die EU-Milliarden für die Ukraine sind eine gute Nachricht, da sie die finanzielle Stabilität des Landes sichern. Die Bedarfe für das Schlachtfeld werden überwiegend durch die ukrainische Industrie gedeckt. Die eingefrorenen russischen Vermögen könnten jedoch als Bestechungsgeld für die Amerikaner dienen. Die Europäer haben zwar das dauerhafte Einfrieren durchgesetzt, aber die Nutzung dieser Vermögen ist noch nicht vollständig geklärt.




