Dieses Video wurde am 5. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Nach dem Angriff auf eine Chemiefabrik in Russland spitzt sich die Lage zu. Moskau droht mit Vergeltungsmaßnahmen, sollte der Westen eingefrorene Gelder freigeben. Kanzler März reist nach Belgien, um über die russischen Vermögenswerte zu verhandeln, was zu scharfen Reaktionen führt.
Das ukrainische Militär hat offenbar eine Chemiefabrik in der Region Stavropol angegriffen, die zu den größten Produzenten von Sprengstoffkomponenten in Russland zählt. Die Reaktion aus Moskau steht noch aus, während gleichzeitig der Ton zwischen Russland und Deutschland schärfer wird. Russlands Chefunterhändler Kiril Dimier griff Kanzler März auf X scharf an, nachdem Berichte laut wurden, dass März den US-Unterhändlern misstraue. Laut Dimier sei März durch seine angebliche Kriegstreiberei diskreditiert.
Kanzler März plant, in Belgien mit EU-Kommissionspräsidentin Vonderlein und dem belgischen Premierminister Dever über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Finanzierung der Ukraine zu sprechen. Belgien blockiert bisher die Freigabe dieser Gelder. Die Frage ist, wie Moskau auf die Bemühungen des Kanzlers reagieren wird, diese Vermögenswerte für die Ukraine freizugeben. Dies könnte die diplomatischen Beziehungen weiter belasten und zu neuen Spannungen führen.
Medvedev droht: Sollten die eingefrorenen russischen Gelder an die Ukraine gehen, würde Russland dies als Diebstahl und als Kriegsgrund betrachten. Eine klare Eskalation!
Dimitri Medvedev, der ehemalige russische Präsident, hat sich bereits mehrfach zu der möglichen Übergabe der Gelder geäußert und gedroht. Er sagte, man werde gegen Belgien über Jahre prozessieren und diejenigen, die für den angeblichen Diebstahl verantwortlich sind, außergerichtlich verfolgen. Diese Aussagen unterstreichen die Entschlossenheit Russlands, die Kontrolle über seine eingefrorenen Vermögenswerte nicht aufzugeben und gegebenenfalls Vergeltung zu üben.
Die Verärgerung Russlands rührt daher, dass die 200 Milliarden Euro ausreichen würden, um die Haushaltslöcher der Ukraine für drei Jahre zu stopfen und den Krieg weiterzuführen. Daher die scharfe Rhetorik aus Moskau. Sollte es zur Übergabe der Vermögenswerte kommen, wird Russland versuchen, sich das Geld auf anderem Wege zurückzuholen. Ein möglicher Weg wäre, deutsche Firmen in Russland zur Kasse zu bitten und deutsche Vermögenswerte zu beschlagnahmen. Der entsprechende Erlass von Putin liegt bereits vor.




