Ukraine-Krieg: Eskaliert die Lage? Neue Gefahren!

Dieses Video wurde am 11. Dezember 2025 von phoenix auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Lage in der Ukraine bleibt angespannt. Sicherheitsexpertin Andrea Garwig analysiert die aktuelle Dynamik und warnt vor einer möglichen Eskalation. Ist ein Waffenstillstand in Sicht oder droht ein Flächenbrand?

Andrea Garwig sieht eine fortschreitende Dynamik, in der sich europäische Partner enger an die Ukraine stellen. Die Modifikation der Punkte für eine Waffenruhe sei positiv. Dennoch bleibt sie skeptisch, ob Russland derzeit an einem Waffenstillstand interessiert ist. Garwig betont, dass Russland erst dann Interesse zeigen wird, wenn die Kosten zu hoch werden oder Putins Macht angefochten wird. Aktuell müsse die Ukraine militärische Stärke demonstrieren, um Russland zu Verhandlungen zu bewegen.

Die Idee einer demilitarisierten Zone in der Ostukraine hält Garwig für kompliziert. Es geht um das Einfrieren der momentanen Kampfzone, ein Szenario, das die Ukraine bereits angeboten hat. Allerdings würde dies in Teilen von Donezk und Luhansk zu einer Art russischer Vorherrschaft führen, ohne völkerrechtliche Änderungen. Entscheidend sei, dass der russische Festungsgürtel nicht überwunden wird. Die Ukraine könne zudem auf nichts eingehen, was gegen die eigene Verfassung verstößt.

Ein neuer Weltkrieg droht? NATO-Generalsekretärs alarmierendes Szenario zielt darauf ab, die NATO-Staaten zu mehr Engagement zu bewegen und Russland abzuschrecken. Handlungsbedarf ist dringend!

Garwig hält NATO-Generalsekretärs Rhetorik für problematisch, sieht aber drei Ziele: Die Gesellschaften und Regierungen der NATO-Staaten sollen zum Handeln bewegt werden, Trump soll zur Solidarität aufgefordert werden und Russland soll gewarnt werden. Einige Verbündete hätten den Ernst der Lage noch nicht verstanden, da das Interesse je nach geografischer Nähe variiere. Eine militärische Eskalation hätte verheerende Folgen, einschließlich einer neuen Flüchtlingswelle in die EU, was zu einer Destabilisierung führen würde.

Bezüglich eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine wartet Garwig auf den EU-Gipfel im Dezember. Ein rechtlicher Schritt sei vorangeschritten worden, um eine politische Entscheidung vorzubereiten. Sie selbst sei gespannt, wie sich das im Detail entwickelt. Es klinge jedoch nach einem guten Signal und sie sei gespannt, was nächste Woche passieren wird. Die Unterstützung der Ukraine ist ein wichtiger Punkt, um Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen. Es bleibt abzuwarten.