Dieses Video wurde am 8. Dezember 2025 von DW Deutsch auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Vor einem Jahr keimte Hoffnung auf einen Neuanfang in Syrien. Doch die Realität sieht anders aus: Ein Jahr nach Assads Sturz liegt das Land noch immer in Trümmern. Die Menschen kämpfen mit Armut und fehlendem Wiederaufbau.
In der Stadt Rei, einst Heimat von über 200.000 Menschen, haben Angriffe der Regierungstruppen verheerende Zerstörungen angerichtet. Jamal Barakta, ein Einwohner, verlor seine Fabrik und sein Haus. Er beschreibt seine finanzielle Notlage und die fehlende Unterstützung. Viele Menschen können sich den Wiederaufbau nicht leisten. Die Frage bleibt, wie es weitergehen soll, angesichts der ausbleibenden Hilfe.
„Der Krieg ist vorbei, aber Frieden gibt es nicht.“ Die Menschen in Rei leben ohne Gerechtigkeit und in zerstörten Häusern. Wiederaufbau ist unbezahlbar.
Jamals Nachbar, Isa Alassem, berichtet von erlittenen Gräueltaten und dem Verlust seiner Cousins. Bis heute gibt es keine Gerechtigkeit für die Opfer. Er lebt wie die meisten in Rei in einem zerstörten Haus ohne Dach. Der Wiederaufbau in Syrien verläuft schleppend, und die Wirtschaft kollabiert. Die steigende Inflation macht den Wiederaufbau für viele unmöglich.
Um zu überleben, arbeitet der 64-jährige Jamal als Gärtner. Er tut alles für seine Kinder, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Ein Jahr nach Assads Sturz warten die Menschen in Rei weiterhin auf Bulldozer, Bauarbeiter und einen echten Neuanfang. Die Hoffnung schwindet, während die Trümmer bleiben.




