Russengelder für Ukraine: Showdown in Brüssel!

Dieses Video wurde am 18. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

In Brüssel steht ein brisantes Gipfeltreffen bevor: Es geht um die in Europa eingefrorenen Russengelder. Kanzler Merz forciert die Freigabe der Gelder, um die Ukraine beim Wiederaufbau zu unterstützen und zu entschädigen.

Die Freigabe der rund 195 Milliarden Euro schweren russischen Staatsvermögen birgt rechtliche Risiken. Widerstand kommt von EU-Staaten wie Belgien, Italien, Ungarn und Tschechien, aber auch von Donald Trump. Kremlchef Putin droht mit drastischen Konsequenzen. Mit den Geldern sollen Kredite für den ukrainischen Haushalt, der Wiederaufbau und Waffenkäufe finanziert werden. Russlandfreund Orbán stemmt sich dagegen und bezeichnet die Idee als Illusion.

Orbán kritisiert die Strategie als Fehler: „Es ist eine Illusion, dass die Kriegskosten mit eingefrorenen Geldern gedeckt werden können. Wir alle werden dafür bezahlen.“

Auch Belgien und Italien haben Bedenken angemeldet. Deutschland hingegen drängt auf eine Erhöhung des Drucks auf Putin, um ihn zu ernsthaften Verhandlungen zu bewegen. Die EU-Staats- und Regierungschefs stehen vor einer wichtigen Entscheidung. Die finanziellen Risiken sind enorm, da 200 Milliarden Euro eingefroren sind. Dies bildet die Basis für ein Reparationsdarlehen von 90 Milliarden Euro für zwei Jahre. Doch die Rückzahlung durch Russland ist unwahrscheinlich.

Die EU-Mitgliedstaaten sollen für das Geld bürgen. Russland klagt gegen die Enteignung vor einem Moskauer Gericht. Der Ausgang westlicher Gerichte ist ungewiss, daher lehnen einzelne Staaten eine Bürgschaft ab. Die EU müsste als Gemeinschaft einspringen. Die Bereitschaft, diese Milliarden für eine Bürgschaft aufzubringen, ist entscheidend. Es geht nicht nur um den Widerstand Ungarns oder der Slowakei, sondern um die Bereitschaft großer Länder wie Frankreich, Spanien, Italien und Polen zur Übernahme einer Bürgschaft.

Der Kremlchef reagiert mit scharfen Worten und wirft Europa vor, sich an Russland bereichern zu wollen. Er spricht von einem unerklärten Krieg mit einer russischen Mafiabande. Es brauche harte Bandagen und ein dickes Fell. Die Auseinandersetzung ist von großer politischer Bedeutung und könnte weitreichende Folgen für die europäisch-russischen Beziehungen haben. Die Situation bleibt weiterhin angespannt.