Dieses Video wurde am 5. Dezember 2025 von phoenix auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Linke enthielt sich bei der Abstimmung zum Rentenpaket, um das Rentenniveau zu sichern. Sören Pellmann verteidigt die Entscheidung und kritisiert die Grünen für mangelnde Verantwortung gegenüber Rentnern. Er betont, dass die Linke keine Angst vor Neuwahlen hat.
Sören Pellmann erklärt, dass die Linke sich aus nachvollziehbaren Gründen enthalten hat, um die 48%-Linie beim Rentenniveau zu stützen. Er betont, dass es nicht darum ging, den Bundeskanzler zu unterstützen, sondern um die Sicherung des Rentenniveaus von 48% für die nächsten sechs Jahre. Die Mütterrente, ein weiterer Punkt im Rentenpaket, sei ebenfalls Teil des Wahlprogramms der Linken gewesen und wurde daher unterstützt. Der Rest des Pakets sei jedoch nicht zustimmungsfähig gewesen.
„Wir haben uns enthalten, um das Mindestmaß von 48% für 21 Millionen Rentner zu sichern. Das war handlungsleitend. Die Grünen handeln hier nicht verantwortungsvoll für Rentner!“
Pellmann weist die Vorwürfe des stellvertretenden Grünen Fraktionsvorsitzenden Andreas Audit zurück, die Linke habe sich ohne Gegengabe hingeopfert. Er betont, dass es keine Gespräche mit der Unionsfraktion oder der SPD-Fraktion über das Abstimmungsverhalten gegeben habe. Die Linke habe keine Angst vor möglichen Neuwahlen, sondern fühle sich verantwortlich, ein weiteres Absinken des Rentenniveaus zu verhindern. Er kritisiert die junge Gruppe bei der CDU/CSU, die eine Reform vor der Festlegung einer Haltelinie fordert, und verteidigt die Mütterrente als einen Punkt, den die Linke mitträgt.
Bezüglich der Finanzierung der Rente spricht sich Pellmann für eine Erwerbstätigenversicherung aus, in die alle einzahlen, um die Einnahmesituation deutlich zu steigern. Er verweist auf Österreich als Vorbild und betont, dass dadurch die Querfinanzierung über die Steuerfinanzierung vermieden werden könnte. Die Linke lehnt die Idee ab, Rentenbeiträge am Aktienmarkt zu investieren, da dies mit zu großen Risiken verbunden sei. Er betont die Notwendigkeit, Sicherheit für die Rentnerinnen und Rentner im Land zu gewährleisten.
Abschließend betont Pellmann, dass die Entscheidung über die nötigen Stimmen für das Rentenpaket beim Bundeskanzler und dem Fraktionsvorsitzenden der Union liege. Für die Linke sei es wichtig, dass das Paket durchläuft, um den Rentnern Sicherheit zu geben. Er warnt jedoch vor den Risiken einer Finanzkrise und den Folgen für Renten, die am Aktienmarkt investiert wurden. Die Sicherheit der Renten hat oberste Priorität.




