Rentenangst & Regierungskrise: Deutschland im Umfragetief!

Dieses Video wurde am 4. Dezember 2025 von phoenix auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Rente bleibt ein zentrales Thema der politischen Debatte. Aktuelle Umfragen zeigen, wie die Bevölkerung die Neuausrichtung der Rentenpolitik bewertet und wie sich die Zufriedenheit mit der Bundesregierung entwickelt hat.

Infratest Dimap hat im Dezember eine repräsentative Umfrage zur Altersvorsorge durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung die aktuelle Höhe der Altersversorgung (18%) oder die faire Lastenverteilung zwischen Alt und Jung (15%) positiv bewertet. Besonders kritisch wird die langfristige Finanzierbarkeit von Renten und Pensionen gesehen, wo lediglich 7% eine positive Einschätzung abgeben. Die Mehrheit sieht hier deutlichen Verbesserungsbedarf.

Die Bevölkerung befürwortet die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die Rentenversicherung. Die Anhebung des Renteneintrittsalters stößt jedoch auf breite Ablehnung. Klare Prioritäten sind erkennbar.

Die Umfrage zeigt auch, dass viele Bürger die steuerfreien Hinzuverdienstmöglichkeiten für Rentner bis 2000 Euro begrüßen. Eine Mehrheit (78%) sieht darin eine sinnvolle Maßnahme. Weniger Zustimmung findet hingegen die Idee, Rentensteigerungen geringer als die Durchschnittslöhne ausfallen zu lassen (23% Zustimmung) oder das Rentenniveau unter 48% abzusenken (11% Zustimmung). Diese Pläne stoßen auf Widerstand.

Ein Vergleich der Umfragen von Januar 2023 bis Dezember 2025 zeigt, dass die Zustimmung zur Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre leicht gestiegen ist, von 8% auf 16%. Dennoch lehnen 81% diese Maßnahme weiterhin ab. Die Zufriedenheit mit der Bundesregierung hat sich hingegen deutlich verschlechtert. Der Anteil der Unzufriedenen stieg von 51% im Juni 2025 auf 78% im Dezember 2025, während sich der Anteil der Zufriedenen halbiert hat.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 27%, die AfD auf 25%, die SPD auf 14%, die Grünen auf 12% und die Linke auf 10%. Das Bündnis Sarah Wagenknecht könnte einen Punkt zugewinnen und würde auf vier Prozent kommen. Die FDP würde mit 3% weiterhin den Einzug in den Bundestag verpassen. Die politische Landschaft zeigt wenig Bewegung, allerdings verliert die AfD erstmals seit Wochen wieder an Zustimmung. Die FDP bleibt weiterhin unter der 5-Prozent-Hürde.