Sensation: Neandertaler zündeten Feuer früher als gedacht!

Dieses Video wurde am 14. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Eine bahnbrechende Entdeckung verändert unser Verständnis der Menschheitsgeschichte. Archäologen fanden Beweise, dass Neandertaler bereits vor 400.000 Jahren Feuer beherrschten. Dies widerlegt die bisherige Annahme und eröffnet neue Perspektiven auf die Entwicklung unserer Vorfahren.

Feuer hat die Menschheit von Anbeginn an begleitet und revolutioniert. Bisher ging man davon aus, dass die Beherrschung des Feuers erst vor wesentlich kürzerer Zeit erfolgte. Englische Forscher haben nun jedoch sensationelle Funde gemacht, die belegen, dass unsere Vorfahren schon deutlich früher in der Lage waren, Feuer selbst zu entfachen. Dies eröffnet neue Einblicke in die Fähigkeiten und das Leben der Neandertaler.

Die Entdeckung beweist: Neandertaler waren nicht nur Nutznießer von Naturfeuern, sondern aktive Gestalter ihrer Umwelt. Sie beherrschten die Kunst des Feuermachens.

Die archäologischen Ausgrabungen in einem englischen Steinbruch nahe Cambridge brachten die unglaubliche Entdeckung ans Licht. Hier fanden sich Spuren einer Feuerstelle, die auf ein Alter von rund 400.000 Jahren datiert wurde. In unmittelbarer Nähe entdeckten die Forscher Werkzeuge, die eindeutig den Neandertalern zuzuordnen sind. Das Besondere: Neben der Feuerstelle fanden sich Bruchstücke von Eisenkies, einem Mineral, das zum Feuer schlagen verwendet werden kann.

Die gefundenen Eisenkies-Bruchstücke sind der entscheidende Beweis. Sie deuten darauf hin, dass die Neandertaler nicht nur Feuer nutzten, sondern es auch aktiv entzünden konnten. Ablagerungen im Boden zeigten zudem, dass an dieser Stelle über Jahrzehnte hinweg Feuer mit Temperaturen von bis zu 700°C gebrannt haben muss. Da im Umfeld keine derartigen Spuren gefunden wurden, schließen die Forscher einen natürlichen Ursprung durch Waldbrände aus. Die Neandertaler von Bahnhem waren somit die Herren des Feuers.