Dieses Video wurde am 8. Dezember 2025 von BILD auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Nach einer Großdemonstration in Essen kam es zu einer Messerattacke. Die Debatte um Jugendkriminalität und Migration spitzt sich zu. Innenminister Reul warnt vor einer Verharmlosung der wachsenden Gewaltbereitschaft.
Im Anschluss an eine Syrien-Demo in Essen, an der über 10.000 Menschen teilnahmen, wurde ein 22-jähriger Syrer mit einem Messer attackiert. Die Polizei ermittelt, der Täter ist noch unbekannt. NRW-Innenminister Reul hatte zuvor eine Statistik zu syrischen Straftätern vorgestellt. Auffallend sei, dass viele ein Messer dabeihaben. Die Herkunft und patriarchalische Strukturen könnten eine Rolle spielen, da Konflikte oft selbst oder im Familienclan geregelt werden, ohne die Polizei einzubeziehen.
Die hohe Gewaltbereitschaft junger Migranten, insbesondere im Kontext von Messerangriffen, erfordert eine offene und ehrliche gesellschaftliche Auseinandersetzung. Verharmlosung ist keine Lösung.
Reul präsentierte auch eine Studie zur Kinder- und Jugendgewalt, die alarmierende Ergebnisse zeigte. In Dortmund überfielen zwei 13-Jährige, darunter ein Syrer, einen Kioskbesitzer und verletzten ihn schwer. Da die Täter strafunmündig sind, blieben sie ohne Konsequenzen. Dies verdeutlicht ein gesellschaftliches Problem: Der Staat bietet keinen ausreichenden Schutz vor gewalttätigen Kindern. Die Abschiebeoffensive der Bundesregierung greift zu kurz, da viele Syrer bereits eingebürgert wurden.
Das BKA-Lagebild zeigt, dass dreiviertel der ausländischen Tatverdächtigen Männer sind, die Hälfte unter 30 und ein Drittel Wiederholungstäter. Trotz dieser klaren Erkenntnisse scheint die Politik machtlos. Viele junge Männer kamen 2015 nach Deutschland und stellen nun ein wachsendes Problem dar. Studien belegen eine hohe Gewaltbereitschaft junger Migranten. Die Politik scheut sich jedoch, das Thema offen anzusprechen, aus Angst vor Vorwürfen des Rassismus.
Die Menschen spüren die Veränderungen in den Städten. Nach der Messerattacke in Essen waren viele verunsichert. Innenminister Reul hatte kritisiert, dass die Probleme nicht offen genug angesprochen werden dürften. Anstatt die Realität zu verschweigen, muss die Politik klare Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und integrationspolitische Fehler zu korrigieren. Nur so kann Vertrauen wiederhergestellt werden.




