Dieses Video wurde am 2. Dezember 2025 von euronews (deutsch) auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Friedrich Merz‘ Kommentare über die brasilianische Stadt Belém haben für Verärgerung gesorgt. Seine abfälligen Bemerkungen nach dem UN-Klimagipfel lösten eine Welle der Kritik aus. Präsident Lula da Silva und der Bürgermeister von Belém reagierten empört.
Friedrich Merz‘ Aussage über Belém, Brasilien, hat für erhebliche Kritik gesorgt. Nach dem UN-Klimagipfel, den Bundeskanzler Scholz besuchte, äußerte sich Merz abfällig über die Stadt. Er sagte, weder er noch seine Delegation hätten nach dem Gipfel dort bleiben wollen und seien froh über die Rückkehr nach Deutschland. Seine Äußerungen wurden als respektlos wahrgenommen und lösten breite Kritik aus. Deutschland wurde von ihm als eines der schönsten Länder der Welt gelobt.
Präsident Lula da Silva warf Merz vor, die kulturelle Vielfalt von Belém nicht ausreichend gewürdigt zu haben. Er hätte die lokale Küche und Kultur erleben sollen, um die Stadt wirklich zu verstehen.
Merz‘ Bemerkung löste im gesamten politischen Spektrum Brasiliens Kritik aus. Präsident Lula da Silva selbst reagierte mit Unverständnis. Er betonte, dass Merz die kulturellen Schätze der Stadt nicht erkundet habe und forderte ihn auf, die kulinarischen Spezialitäten der Region zu probieren. Der Bürgermeister von Belém, Igor Normando, bezeichnete Merz‘ Äußerungen als unglücklich, arrogant und verfehlt.
Die Kritik an Merz‘ Äußerungen zielt darauf ab, die Bedeutung von kultureller Sensibilität und Respekt im internationalen Dialog zu betonen. Solche Kommentare können diplomatische Beziehungen belasten und ein negatives Bild von Deutschland vermitteln. Es wird gefordert, dass Politiker ihre Worte sorgfältiger wählen und die Vielfalt anderer Kulturen wertschätzen. Die Reaktionen zeigen, wie wichtig es ist, Stereotypen abzubauen und interkulturelle Verständigung zu fördern. Ein möglicher Antrittsbesuch könnte helfen, die Wogen zu glätten.




