Kriminalität: Syrer & Afghanen – Ursachen & Lösungen?

Dieses Video wurde am 9. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die Kriminalitätsstatistik zeigt eine alarmierende Überrepräsentanz von Syrern und Afghanen bei schweren Gewalttaten. Reiner Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, fordert konsequente Maßnahmen. Es brauche eine ehrliche Debatte über Integrationsversäumnisse.

Reiner Wendt erklärt, dass die Zahlen jährlich vom BKA erhoben werden. Er kritisiert, dass eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema bisher oft vermieden wurde. Stattdessen habe man sich auf andere Probleme konzentriert. Laut Wendt gibt es nicht den einen Grund für die Überrepräsentanz junger Männer aus bestimmten Regionen bei bestimmten Delikten, aber es gebe Hinweise auf Probleme in der Erziehung und Prägung, wie beispielsweise die Verachtung gegenüber Frauen. Hier sieht Wendt eine Bringschuld der Zuwanderer.

„Diese jungen Männer denken überhaupt nicht daran, unsere Rechtsordnung zu beachten. Sie verachten unser Land.“ Konsequente Abschiebungen seien das einzige Mittel, um zu beeindrucken.

Wendt kritisiert, dass die Gerichte die präventive Wirkung von Strafen vernachlässigen. Er fordert, dass Straftaten sofort ausländerrechtliche Konsequenzen haben müssen. Die Einleitung eines Strafverfahrens oder Anklageerhebung müsse den Beginn aufenthaltsbeendender Maßnahmen zur Folge haben. Nur so könne man diesen jungen Männern klarmachen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Vom Knast ließen sie sich nicht beeindrucken.

Auch die Integration müsse verbessert werden. Wer arbeitet und einen geregelten Tagesablauf hat, begeht seltener Straftaten. Es gäbe auch viele gut integrierte Ausländer, die arbeiten und sich anpassen wollen. Diese Menschen seien herzlich willkommen und würden ihren Beitrag leisten. Dies unterscheide sie von den Männern aus Afghanistan und Syrien, die den Staat verachten und das Land verlassen müssen. Wendt bekräftigt die Forderung von Alexander Dobrindt, straffällige Ausländer aus dem Land zu schaffen. Dies sei dringend notwendig und völlig richtig.