Dieses Video wurde am 21. Dezember 2025 von faz auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die vorweihnachtliche Stimmung in Deutschland wird durch eine überraschende Eintrübung der Konsumlaune getrübt. Sinkende Einkommenserwartungen und eine gesteigerte Sparneigung belasten die Verbraucherstimmung. Konsumforscher sehen wenig Hoffnung auf eine deutliche Besserung durch das Weihnachtsgeschäft.
Laut GFK Konsumforschern und dem Nürnberger Institut für Marktentscheidungen hat sich die Stimmung der Konsumenten unerwartet verschlechtert. Hauptursachen sind sinkende Einkommenserwartungen und eine deutlich gestiegene Sparneigung. Diese erreichte den höchsten Stand seit der Finanzkrise 2008. Die hohen Preise, besonders für Lebensmittel und Energie, tragen maßgeblich zur Verunsicherung bei. Viele Menschen sehen sich gezwungen, für Notfälle und das Alter vorzusorgen, was den Konsum weiter bremst.
Die Konsumstimmung ist getrübt: Hohe Preise und Zukunftsängste lassen Verbraucher sparen. Weihnachten wird daran wenig ändern. Die Vorsicht bleibt!
Das laufende Weihnachtsgeschäft wird die negative Stimmung der Verbraucher kaum aufhellen können. Zwar wird es Geschenke geben, doch die Kaufbereitschaft ist verhalten. Im Fokus stehen vor allem Lebensmittel und Getränke. Eine deutliche Steigerung verzeichnen Gutscheine als Geschenkidee. Die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen, wie Möbeln, Autos oder Fahrrädern, bleibt weiterhin gering. Die Zurückhaltung prägt das Konsumverhalten.
Für das kommende Jahr erwarten die Verbraucher nur eine moderate Erholung der Wirtschaft. Staatliche Mehrausgaben für Infrastruktur und Rüstung könnten zwar einen positiven Impuls geben. Die generelle Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung und die anhaltend hohen Preise dämpfen jedoch die Erwartungen. Eine schnelle und deutliche Verbesserung der Konsumlaune ist daher unwahrscheinlich.




