Dieses Video wurde am 19. Mai 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Eine internationale Expertenkommission fordert die WHO auf, die Klimakrise als globalen Gesundheitsnotstand einzustufen. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kritisiert diesen Vorstoß scharf und wirft Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach reine Panikmache vor. Dies drohe die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit und die bürgerlichen Freiheiten massiv einzuschränken.
Die Forderung nach der höchsten WHO-Alarmstufe für das Klima stößt im politischen Raum auf heftige Gegenwehr. Hubert Aiwanger warnt eindringlich vor einer Wiederholung der restriktiven Corona-Krisenpolitik durch die Hintertür. Er betont, dass wissenschaftliche Prognosen teils widersprüchlich seien und warnt davor, die heimische Wirtschaft durch eine überzogene CO2-Abgabe weiter zu schwächen. Stattdessen plädiert er für einen technologieoffenen Umgang mit erneuerbaren Energien ohne ideologische Verbote oder staatliche Bevormundung der Bürger.
Klimapolitik darf nicht zur Angsterzeugung dienen, um unsere Wirtschaft zu ruinieren und Bürgerrechte einzuschränken.
Kritiker der aktuellen Regierungspolitik befürchten, dass internationale Beschlüsse das nationale Heizungsgesetz und weitere Vorgaben verschärfen könnten. Aiwanger fordert stattdessen, die heimischen Industrien zu schützen und eine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland zu verhindern. Eine ausgewogene Klimaanpassung müsse praxisnah gestaltet werden, ohne die Existenz des Mittelstands aufs Spiel zu setzen. Das Vertrauen in politische Institutionen könne nur durch eine transparente und faktenbasierte Aufarbeitung vergangener Krisenentscheidungen zurückgewonnen werden.




