Dieses Video wurde am 16. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die vereitelten Anschläge auf Weihnachtsmärkte offenbaren tieferliegende Probleme. Sebastian Vorbach mahnt zur Besonnenheit und warnt vor Verwässerung der Debatte. Es geht um die Frage: Warum hasst er uns so?
Nach den vereitelten Anschlägen muss man den Sicherheitskräften Lob aussprechen. Doch parallel stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass sich Menschen, die legal im Land sind, so radikalisieren. Der Fokus sollte darauf liegen, warum dieser Hass entsteht und wie wir mit solchen Entwicklungen umgehen. Nebelkerzen verwässern die Debatte um Islamismus und Integration nur. Die eigentlichen Probleme müssen angegangen werden.
Die Frage ist nicht, wer Opfer ist, sondern warum Menschen, die hier leben, zu solchen Taten bereit sind. Wir brauchen eine ehrliche Debatte über Integration und Radikalisierung.
Die Stimmung in der Wirtschaft gegenüber der Bundesregierung ist schlecht. Die Wut sei nie größer gewesen, so ein Zitat. Doch auch aus dem Kanzleramt kommt Gegenwind. Die Unternehmer würden sich alles zu einfach vorstellen. Hier prallen Welten aufeinander. Es braucht dringend ein besseres Erwartungsmanagement. Nicht nur die Unternehmer, auch Ministerpräsidenten fordern mehr Reformen im Land. Die Ankündigungen müssen endlich Taten folgen.
Alice Weidel bleibt beliebteste Politikerin, trotz kritischer Berichterstattung. Sie profitiert davon, dass ihre Anhänger ihr Opferrolle zusprechen. Die Medien würden sie ins rechte Eck stellen und andere Themen vernachlässigen. Dies spielt mit dem schwindenden Vertrauen in die Medien zusammen. Stattdessen sollte der Fokus auf den inhaltlichen Antworten der AfD liegen und deren Realitätsnähe bewertet werden.
George Clooney will keine Kussszenen mehr drehen. Ein Riesentraum für Schauspielerinnen platzt. Er habe sich wohl für den Hausfrieden entschieden. Arbeitsverweigerung könnte man das auch nennen. Ein Verlust für alle, die von einem Kuss mit Clooney geträumt haben.




