Dieses Video wurde am 9. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Deutschlands Wirtschaft erlebt einen alarmierenden Anstieg der Firmeninsolvenzen. Die Zahl der Pleiten erreicht ein 10-Jahres-Hoch, was die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen in Frage stellt. Besonders betroffen ist der Mittelstand.
Die Anzahl der Firmenpleiten in Deutschland hat ein Niveau erreicht, das seit 2014 nicht mehr gesehen wurde. Prognosen deuten darauf hin, dass bis zum Jahresende fast 24.000 Unternehmen Insolvenz anmelden werden, was einem Anstieg von über 8% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders kleinere Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten sind betroffen, aber auch größere Unternehmen, einschließlich Klinikbetreiber, geraten in Schieflage. Viele deutsche Unternehmen kämpfen mit voller Auftragsbücher, steigenden Energiepreisen und zunehmender Bürokratie.
Die steigende Zahl der Insolvenzen in Deutschland gefährdet Arbeitsplätze und zeigt die Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Maßnahmen zur Unterstützung des Mittelstands.
Der Mittelstand, der 99% aller deutschen Unternehmen ausmacht, steht besonders unter Druck. Viele Betriebe sind hoch verschuldet und haben Schwierigkeiten, neue Kredite zu erhalten. Strukturelle Belastungen wie hohe Energiepreise und zunehmende Regulierung verschärfen die Situation zusätzlich. Die steigende Zahl der Firmenpleiten bedeutet auch einen Verlust von Arbeitsplätzen. Es wird geschätzt, dass in diesem Jahr 285.000 Jobs bedroht oder bereits verloren sind. Besonders betroffen sind die Bereiche Bau, Handel und Gastgewerbe.
Die Unternehmer sind zunehmend frustriert über die aktuelle Situation und erwägen Streiks, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Sie fordern von der Politik ein stärkeres Engagement zur Unterstützung der Wirtschaft. Ein symbolischer Streik vor dem Kanzleramt könnte in Berlin durchaus Gehör finden. Die Hauptstadt verzeichnet bundesweit die meisten Insolvenzen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Es braucht dringend Unterstützungsprogramme.




