IFO-Schock: Deutsche Wirtschaft im Abwärtstrend!

Dieses Video wurde am 11. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Das IFO-Institut senkt die Wachstumsprognose drastisch. Statt erhoffter Besserung droht eine wirtschaftliche Stagnation. Die Reformen der Politik greifen nicht, während die US-Geldpolitik neue Fragen aufwirft.

Das IFO-Institut erwartet für das kommende Jahr ein geringeres Wachstum der deutschen Wirtschaft als bisher angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt soll demnach nur um 0,8 % steigen, statt der zuvor prognostizierten 1,3 %. Auch für 2027 wird eine Korrektur nach unten erwartet. Laut IFO passen sich die deutsche Wirtschaft dem Strukturwandel nur langsam an. Zudem belasten die hohen US-Zölle die deutsche Exportwirtschaft.

Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in Schwung. Reformen bleiben aus, während die Politik falsche Anreize setzt, die die Steuerbelastung erhöhen. Handlungsbedarf ist gross!

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins zum dritten Mal in Folge gesenkt, begründet mit Schwächesignalen vom Arbeitsmarkt. Experten wie Carsten Junius sehen die Möglichkeit weiterer Zinssenkungen, obwohl die Fed zunächst eine Pause signalisiert. Die Märkte spekulieren bereits auf zukünftige geldpolitische Entscheidungen, obwohl die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin unsicher bleibt. Junius betont, dass die Liquiditätssicherung und die Unterstützung der Banken im Vordergrund stehen.

Die EZB deutet an, die Leitzinsen unverändert zu lassen, obwohl weltweit Inflationsrisiken steigen. Junius äußert Bedenken hinsichtlich des Wachstums im Euroraum, besonders in Deutschland, wo die Investitionstätigkeit schwächelt. Er erwartet keine Notwendigkeit, das Wachstum mit höheren Zinsen zu bremsen, da die Lohnzuwächse moderat bleiben und die Dienstleistungsinflation sich abschwächen könnte.

Die erhoffte dynamische Aufwärtsbewegung nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank blieb aus. Der DAX eröffnete im Minus. Es kommen Sorgen vor einer KI-Blase auf. Oracle veröffentlichte enttäuschende Quartalszahlen, was die Börsen verunsichert. Auch SAP verzeichnete Verluste, während Münchener Rück von positiven Entwicklungen und Kosteneinsparungen berichtete. Carl Zeiss Meditec erlebte eine Berg- und Talfahrt nach den Bilanzzahlen.