Dieses Video wurde am 8. Dezember 2025 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Grippesaison hat in Bayern früher als erwartet begonnen. Experten fordern eine Anpassung der Impfempfehlung, insbesondere für Kinder. Eine schwere Grippewelle wird befürchtet.
In Bayern wurden bereits über 1800 Grippefälle gemeldet. Die Kurve der aktuellen Saison übersteigt bereits die des Vorjahres, was das Potenzial für eine schwere Grippewelle erhöht. Die Vereinigung der Intensivmediziner fordert daher eine Anpassung der Impfempfehlung für Grippe für alle Menschen ab 6 Monaten. Kinderarzt Michael Hubmann begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, da oft Kinder ohne Vorerkrankungen stationär behandelt werden müssen und Atemunterstützung benötigen. Es wird überlegt, ob jedem Kind eine Grippeimpfung angeboten werden sollte.
Die frühe Grippewelle und die mögliche Anpassung der Impfempfehlung unterstreichen die Notwendigkeit, Risikogruppen besser zu schützen und die Impfbereitschaft zu erhöhen.
Die Experten rechnen dieses Jahr mit einer stärkeren Grippewelle, was auch mit einer neuen Variante des Virus zusammenhängt. Da sich die Erreger ständig verändern, können die Impfstoffe nicht immer schnell genug angepasst werden. Die Impfung bietet zwar keinen 100%igen Schutz, reduziert aber die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs um 70 bis 80%. Die ständige Impfkommission (STIKO) prüft derzeit, ob sie ihre Empfehlung anpassen soll. Bisher gilt diese für ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit gesundheitlichen Risiken oder engem Kontakt zu Kranken.




