Dieses Video wurde am 6. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Unfassbare Zerstörungswut erschüttert Erbach im Odenwald. Jugendliche verwüsteten den Weihnachtsmarkt, plünderten Buden und verübten Tierquälerei. Die Polizei ermittelt in diesem Fall von ungezügelter Gewalt.
In Erbach, einer Gemeinde mit 14.000 Einwohnern, ist die Stimmung getrübt. Der idyllische Weihnachtsmarkt wurde zum Schauplatz blinder Zerstörung. Was mit illegaler Vermüllung und Vandalismus begann, eskalierte in Einbrüchen und Tierquälerei. Die lebendige Krippe, einst Attraktion, wurde zum Ziel von Angriffen. Ein Anwohner verhinderte Schlimmeres, nachdem den Eseln ins Gesicht geschlagen wurde. Die Gemeinde steht vor einem wachsenden Problem.
Die Ereignisse in Erbach zeigen eine besorgniserregende Eskalation von Jugendgewalt. Es braucht dringend Konsequenzen, um die Sicherheit der Bürger und Tiere zu gewährleisten.
Augenzeugen berichten von einer etwa zehnköpfigen Jungsgruppe im Alter von 12 bis 17 Jahren, die auf dem Weihnachtsmarkt randaliert. Lichterketten wurden durchschnitten, Toiletten demoliert und sogar in Buden eingebrochen. Der Plan, Videokameras zu installieren, scheiterte am Datenschutz. Die Täter scheinen sich ihrer Straffreiheit bewusst. Selbst bei direkter Ansprache reagieren sie mit Hohn und Grinsen.
Die Stadt Erbach sucht händeringend nach Lösungen, um mit den Randalierern umzugehen. Forderungen nach härteren Strafen werden laut. Die Schäden belasten den Gemeindehaushalt erheblich. Zum Schutz besonderer Attraktionen wurden Zäune errichtet. Die Polizei wollte sich zu den laufenden Ermittlungen nicht äußern. Man geht jedoch davon aus, dass es sich um eine bekannte Gruppe handelt.
Die Jugendlichen sollen auch in der evangelischen Kirche gewütet haben, indem sie im Vorzimmer urinierten. Die Kirche musste daraufhin geschlossen werden. Die Vorfälle in Erbach sind nicht nur beschämend und traurig, sondern werfen auch Fragen nach der gesellschaftlichen Verantwortung auf. Es braucht eine umfassende Strategie, um solchen Exzessen entgegenzuwirken.




