Dieses Video wurde am 21. Dezember 2025 von BR24 auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Bei Edeka herrscht Aufruhr. Anti-AfD-Aufkleber auf Produkten zwingen den Betreiber zum Handeln. Doch seine Reaktion löst eine Welle der Entrüstung aus.
Christian Riedmeier, Inhaber eines Edeka-Marktes, sieht sich mit einem wachsenden Problem konfrontiert. Produkte von Müllermilch werden regelmäßig mit Anti-AfD-Aufklebern versehen. Dies führt dazu, dass er diese Waren nicht mehr verkaufen kann. Riedmeier reagiert darauf mit Aushängen, in denen er darum bittet, diese Aktionen zu unterlassen. Er argumentiert, dass jeder seine Meinung haben kann, aber die Beschädigung von Produkten keine akzeptable Form des Protests sei. Auch Zeitschriften werden versteckt oder beschädigt.
Das Bekleben von Produkten ist zwar keine Straftat, kann aber als Besitzstörung geahndet werden. Marktbetreiber haben das Recht, Unterlassung und Schadensersatz zu fordern, wenn Kosten entstehen. Meinungsfreiheit darf nicht in Vandalismus umschlagen.
Riedmeiers Plakate haben eine hitzige Debatte in den sozialen Medien ausgelöst. Er erhält sogar Hassmails. Einige werfen ihm vor, Nazis zu unterstützen, was er entschieden zurückweist. Er betont, dass er lediglich sein Geschäft schützen wolle und keine politische Haltung beziehe. Die Reaktionen der Kundschaft sind gemischt. Einige verurteilen die Aufkleber-Aktionen, während andere sie als legitimen Ausdruck der Meinung verteidigen.
Eine Kundin äußert, dass sie es ablehnt, Waren einfach zu bekleben. Sie würde stattdessen zu einem Boykott aufrufen. Eine andere Kundin findet die Aufkleber gut, da sie die AfD ablehnt und dies als eine Form der Meinungsäußerung sieht. Sie räumt aber auch ein, dass es für den Marktbetreiber nachteilig sei. Der Edeka-Inhaber will die betroffenen Produkte weiterhin anbieten, um allen Kunden die Wahlfreiheit zu ermöglichen.




