Dieses Video wurde am 6. Dezember 2025 von phoenix auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Auf dem BSW-Parteitag zeichnete sich ein Richtungswechsel ab. Sahra Wagenknecht übte deutliche Kritik an der bisherigen Parteiarbeit und skizzierte neue Schwerpunkte für die Zukunft.
Wagenknecht sparte nicht mit Kritik an der Aufnahmepraxis der Partei. Sie bemängelte, dass eine zu restriktive Politik den Schwung einer Bewegung genommen und den Eindruck eines abgeschotteten Kreises erweckt habe. Dies habe der Partei geschadet und ein falsches Image in der Bevölkerung erzeugt. Wagenknecht betonte, dass sie dies korrigieren wolle, räumte aber keine umfassende Selbstkritik ein.
Überraschend hart ging Wagenknecht mit dem Landesverband Thüringen ins Gericht. Sie forderte mehr Politik aus einem Guss und kritisierte einzelne Entscheidungen im dortigen Koalitionsvertrag. Dies sei ungewöhnlich, da das BSW an der Landesregierung beteiligt ist. Gleichzeitig betonte sie, dass man nicht mehr so stark von oben nach unten kommunizieren und den Kreis- und Landesverbänden mehr Autonomie geben wolle.
Wagenknecht kritisiert Thüringen und die Altparteien, während sie eine Anti-Establishment-Haltung einnimmt. Sie will eine ‚Wir gegen die‘ Mentalität schaffen. Populismus pur.
Wagenknecht bekräftigte ihre Anti-Establishment-Haltung. Sie griff die Eliten und die Bundesregierung scharf an und stellte sogar die Legitimität der Bundestagswahl in Frage, zumindest was die Auszählung betrifft. Dabei fiel immer wieder die Formulierung „wir stören“, was den Versuch erkennen lässt, eine „Wir gegen die“-Erzählung zu etablieren. Klassische Elemente des Populismus.




