Berliner Demo: Intifada-Rufe und Hassparolen!

Dieses Video wurde am 9. Dezember 2025 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Bei einer Palästinenser-Demonstration in Berlin kam es zu eklatanten Vorfällen. Teilnehmer skandierten israelfeindliche Parolen und forderten eine Intifada. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung und Terrorismusfinanzierung.

Am Wochenende demonstrierten in Berlin etwa 350 Personen unter dem Banner einer Palästinenser-Versammlung. Laut Polizei kam es dabei zu strafrechtlich relevanten Äußerungen. Ein Video des Jüdischen Forums zeigt unter anderem „Allahu Akbar“ Rufe und die verbotene Parole „From the River to the Sea“. Zudem wurde offen eine Intifada gefordert, ein gewalttätiger Aufstand gegen Israel. Die Einsatzkräfte dokumentierten die Straftaten und nahmen Personen fest.

Die Forderung nach einer Intifada und das Skandieren verbotener Parolen sind inakzeptabel. Solche Aktionen schüren Hass und gefährden den gesellschaftlichen Frieden. Null Toleranz für Antisemitismus!

Sinan Selen vom Bundesamt für Verfassungsschutz warnte eindrücklich vor der anhaltenden islamistischen Bedrohung. Diese sei nie verschwunden und befinde sich weiterhin auf hohem Niveau. Dabei spiele nicht nur der organisierte Terrorismus eine Rolle, sondern auch die Radikalisierung junger Männer im Internet. Diese würden durch radikale Inhalte zu Einzeltätern, die Anschläge verüben. Extremistische Organisationen böten hierfür einen gefährlichen Nährboden.

Der Verfassungsschutz betont die Notwendigkeit, diese Entwicklung genau im Blick zu behalten. Die Radikalisierung im Netz stellt eine besondere Herausforderung dar, da sie schwer zu kontrollieren ist. Umso wichtiger sei es, präventive Maßnahmen zu ergreifen und junge Menschen vor den verführerischen Ideologien des Extremismus zu schützen. Eine entschiedene Reaktion des Rechtsstaats ist unerlässlich.