USA: Trumps Versprechen in der Armutskrise

Dieses Video wurde am 2. Dezember 2025 von DER SPIEGEL auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

In den USA spitzt sich die Armutskrise zu, während viele Bürger mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen. Gekürzte Hilfsprogramme verschärfen die Situation zusätzlich, und die Versprechen des ehemaligen Präsidenten Trump scheinen zu bröckeln.

Die 67-jährige Gale Hethcoat aus Chicago ist eine von vielen Amerikanern, die mit den hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. Um ihre Rente aufzubessern, fährt sie Lebensmittel aus und trifft dabei auf andere Bedürftige. Hilfsorganisationen schlagen Alarm und sprechen von einer Armutskrise in den Vereinigten Staaten. Die Situation wird durch Kürzungen bei der Lebensmittelhilfe weiter verschärft.

Die steigende Armut in den USA zeigt, dass die wirtschaftspolitischen Versprechen nicht bei allen ankommen. Es bedarf dringender Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut.

Anfang des Jahres kürzte die US-Regierung ein Programm zur Lebensmittelhilfe um 500 Millionen Dollar, trotz steigender Nachfrage. Dies trifft vor allem Menschen wie Gale Hethcoat hart, die ohnehin schon am Existenzminimum leben. Die Kürzungen stehen im Kontrast zu Trumps Versprechen, die wirtschaftliche Situation der Bevölkerung zu verbessern.

Trump wurde unter anderem deshalb gewählt, weil viele Amerikaner seinen Vorgänger Joe Biden für die Inflation und steigende Preise verantwortlich machten. Seine aktuelle Zollpolitik scheint jedoch nicht die gewünschte Wirkung zu erzielen. Die Zustimmungswerte für Trump sind inzwischen auf 41 Prozent gesunken, was die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung widerspiegelt.