Wirtschaftskrise: DIHK rechnet mit deutscher Politik ab

Dieses Video wurde am 6. November 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.

Die deutsche Wirtschaft sendet lebenszeichen aus, doch von einem nachhaltigen wirtschaftlichen aufschwung kann laut DIHK keine Rede sein. Bundesbürger müssen sich auf finanzielle einschnitte einstellen.

Unionfraktionschef Thorsten Frei rechnet im kommenden Jahr mit spürbaren finanziellen Belastungen für die Bürger. Aufgrund des fehlenden wirtschaftswachstums steigen nicht nur diverse Steuern wie die Tabaksteuer, sondern die kalte progression wird ebenfalls nicht vollständig ausgeglichen. Auf die Frage, ob die Bürger den Gürtel enger schnallen müssen, antwortete Frei mit einem klaren Ja. Gleichzeitig zeigt die aktuelle konjunkturumfrage der DIHK, dass die Unternehmen ihre Lage weiterhin im pessimistischen Bereich einschätzen und dringend Reformen fordern.

Die DIHK-Chefin fordert ein sofortiges umsetzen der reformen, um die wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nachhaltig zu sichern.

Helena Melnikov betonte im Gespräch, dass die deutsche Wirtschaft vor enormen globalen herausforderungen steht. Zwar profitieren einige Branchen wie die Elektrotechnik vom KI-Boom oder die Sicherheitsindustrie von staatlichen Investitionen, doch die Rahmenbedingungen für die gewerbliche Wirtschaft bleiben schwierig. Hohe Energiekosten und bürokratische lasten belasten die Betriebe im internationalen Vergleich massiv. Deutschland hinkt im globalen wachstum seit Jahren deutlich hinterher, weshalb politische Reformen nun zwingend umgesetzt werden müssen.