Dieses Video wurde am 2. November 2026 von WELT Nachrichtensender auf YouTube veröffentlicht. Zum Original-Video auf YouTube.
Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich rasant aus. Gesundheitsbehörden melden mittlerweile mehr als 5000 Tote durch das hoch ansteckende Virus.
Die aktuelle humanitäre Krise im zentralafrikanischen Land entwickelt sich besorgniserregend schnell. Nach Angaben der Welthungerhilfe wurden die Marke von fünftausend Todesfällen und zahlreiche Infektionen in nur wenigen Monaten erreicht. Experten sprechen bereits von einem historischen Ausbruch des Virus, dessen Dunkelziffer weitaus höher eingeschätzt wird. Die umfassenden Präventionsmaßnahmen vor Ort erfordern eine tiefgreifende Verhaltensänderung der lokalen Bevölkerung, was die Eindämmung extrem erschwert.
Die anhaltenden bewaffneten Konflikte und Angriffe erschweren den lebenswichtigen humanitären Zugang zu den Betroffenen erheblich.
Zusätzlich wird die Lage durch bewaffnete Konflikte in den betroffenen Regionen wie Ituri und Nord-Kivu massiv verkompliziert. Humanitäre Organisationen müssen den Zugang zu den Hilfsbedürftigen mühsam mit verschiedenen bewaffneten Gruppierungen verhandeln. Dennoch gelingt es den NGOs meist, ihre lebensrettende Arbeit fortzuführen. Erschwerend kommt hinzu, dass die verwendete Virusvariante zu Beginn ähnliche Symptome wie Malaria aufweist, weshalb viele Erkrankte medizinische Gesundheitszentren viel zu spät aufsuchen.




